BSR – Basketball Social Responsibility

(Anm. d. Red.: Dieser Artikel erschien vor einiger Zeit bereits an anderer Stelle – da dieses Thema immer aktuell ist, wurde er leicht überarbeitet einfach nochmal hervorgezaubert.)

Heiko macht’s. Patrick schon von Anfang an. Oskar und Joe tun’s auch. Sophie, Henrik, Stefan, Jens und Pascal ebenso. Marko, Steffen, Jan und Robert sogar in Bayern. Und Stephen hat bereits in Athen damit angefangen.

CSR, das steht im Neudeutschen für “Corporate Social Responsibility”. Also dafür, dass Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. In der NBA ist soziales Engagement schon seit Ewigkeiten üblich und an der Tagesordnung. Beinahe jeder Spieler dort hat ein eigenes Charity-Projekt – oder engagiert sich zumindest bei einer Initiative seines Vereins. Und in Deutschland? Wie hoch ist die Quote der BBL-Spieler, die sich für “irgendwas Gutes” einsetzen?

Basketball Social Responsibility, also mit dem Basketballsport Gutes bewirken… natürlich soll das an dieser Stelle mehr als dezente Schleichwerbung für eine Initiative sein, in die ich seit mittlerweile fünf Jahren persönlich involviert bin. Inzwischen ist dieses Projekt ziemlich groß geworden. Anfang 2009 waren es noch knapp 20 Mitglieder, die unser Verein hatte. Vorneweg der gute Herr Femerling als Schirmherr. Innerhalb eines Zeitraums von zweieinhalb Jahren sind es nun weit über 300 Mitglieder geworden, darunter auch die Deutsche Bank, der BBL-Sponsor BEKO Deutschland, die Skyliners und auch die Artland Dragons als Firmenmitglieder – ebenso wie weitere Unternehmen aus ganz Deutschland. Und auch spielaktive Vereine deutlich unterhalb der BBL werden inzwischen Mitglied bei BBALLAID, um unsere Idee zu unterstützen.

Bereits seit 2005 versuchen wir mit den Mitteln des Basketballs Spendengelder für krebskranke Kinder zu sammeln. Anfangs war es der Kampf um jeden einzelnen Euro. Im Jahr 2009 konnten wir deutlich mehr als 20.000 Euro zusammentragen, die an insgesamt acht verschiedene Einrichtungen für an Krebs erkrankte Kinder gespendet wurden. Mittlerweile sind es noch mehr Institutionen geworden, die wir unterstützen. Und zur Jahresmitte 2011 haben wir das gesamte Spendenvolumen auf weit über 100.000 Euro steigern können.

Natürlich gibt es noch viel, viel mehr in unserer Gesellschaft, für das man sich (nicht nur als Basketballer) einsetzen sollte. Mit BASKETBALL AID e.V. haben wir uns entschieden, ganz gezielt jungen Menschen zu helfen, die einen harten und lebensbedrohenden Kampf führen. Und wir sind verdammt froh und stolz, dass soviele Menschen dabei mitmachen, Kindern und Jugendlichen mit einer Krebserkrankung medizinische und soziale Hilfe zu ermöglichen. Hier sind Statements einiger Baller und Ballerinas, die unser Engagement unterstützen:

“BASKETBALL AID verbindet den Sport mit sozialem Engagement für krebskranke Kinder. Das unterstütze ich als Sportler und Familienvater natürlich sehr gerne.” (Patrick Femerling)

“Ich unterstütze die Mannschaft von BASKETBALL AID und ihre Projekte, weil uns die selbe Leidenschaft und Liebe für diese Sportart verbinden. Die Art und Weise, wie sie für ihre Idee kämpfen, hat mich vom Anfang an überzeugt.” (Marko Pesic)

“Gerade Kinder brauchen die bestmögliche Unterstützung, die sie bekommen können. BASKETBALL AID gibt mir die Chance, gezielt helfen zu können.” (Pascal Roller)

“Basketball hat mein Leben sehr nachhaltig verändert, so dass ich gerne die Vision von BASKETBALL AID unterstütze, den Basketballsport und die Gesellschaft gemeinsam positiv zu beeinflussen.” (Jens Kujawa)

“Kinder mit Krebs – Reden hilft hier leider meist nur wenig. Handeln ist bei solch einem wichtigen Thema das Entscheidende. BASKETBALL AID gibt mir die Möglichkeit zum Helfen.” (Sophie von Saldern)

Ach ja, liebe Spieler, Trainer, Fans, Facebook-Freunde und andere Basketball-Maniacs:
Mitmachen und helfen kann jeder!


Dezember 2008: Mit Schirmherr Patrick Femerling sowie Steffen Hamann und Joe Herber bei der Spendenübergabe in der Kindertagesklinik des Berliner Virchow-Klinikums zusammen mit der Vorsitzenden des Fördervereins KINDerLEBEN e.V., Ellen von Hartz-Geitel.