Interview mit Vereinsgründer Marco Bulla

Einige Fragen an den Vereinsgründer Marco Bulla

Zur Person:
* Vereinsgründer und Vorstandsvorsitzender von BASKETBALL AID e.V.
* Geschäftsführender Gesellschafter der MABU Immobilien GmbH
* Vorsitzender (Vorstandsmitglied) vom Basketballverein BERLIN BASKETS e.V.

Marco, was hat Dich dazu bewogen BASKTEBALL AID zu gründen?

Nachdem mein Vater an Krebs erkrankt und dann verstorben ist, habe ich mich intensiv mit dieser Krankheit und den entsprechenden Folgen beschäftigt. Seither war ich immer auf der Suche nach einer Möglichkeit, mit meiner Leidenschaft Basketball krebskranken Menschen und deren Familien zu helfen. Als ich 2005 in Las Vegas eine große Trainerfortbildung besucht habe, ist mir die Idee gekommen, so eine Veranstaltung auch in Berlin zu organisieren und die Einnahmen an eine Kinderkrebsstation zu spenden. Da mich dabei unglaublich viele Basketballverrückte unterstützt haben, konnten wir gleich bei der ersten Fortbildung über 1.500,- Euro spenden. BASKETBALL AID war geboren und immer mehr Leute haben sich für das Projekt und die Idee dahinter engagiert. Ganz nach unserem Motto: Alleine sind wir oft machtlos, doch gemeinsam können wir eine Menge erreichen!

Was willst Du mit dem Verein erreichen?

Natürlich soll die Spendenakquisition weiterhin im Vordergrund stehen, doch möchten wir mit Veranstaltungen wie den Trainerfortbildungen, den Turnieren oder Camps auch vor allem den Basketballsport fördern. In den letzten Jahren konnten wir uns aufgrund der großartigen Hilfe verschiedener Basketballer schon deutschlandweit etablieren, was weiter voran getrieben werden soll. Mein ganz großes Ziel bzw. großer Traum ist aber auch, dass uns jeder Basketballer irgendwann einmal mit einer Mitgliedschaft unterstützt und wir alle gemeinsam unseren Teil im Kampf gegen den Krebs beitragen.

Was waren bisher die wichtigsten Etappen bzw. Meilensteine der Vereinsgeschichte?

Wenn ich so auf die letzten Jahre zurückblicke, fallen mir auf Anhieb sehr viele Momente ein, die eine Menge Erinnerungen in mir wecken. Doch da hinter jeden Aktionen, Veranstaltungen oder Ideen immer Menschen stehen, die sich mit Herzblut und Leidenschaft ehrenamtlich für den guten Zweck engagieren, blicke ich mit viel Freude und vor allem Dankbarkeit auf die ersten Kontakte mit meinen ehemaligen Vorstandskollegen Jens Zander, unserem Schirmherrn Patrick Femerling und den aktuellen Vorstandskollegen Andreas Steffen und Bernd Kater zurück, die durch ihre Ideen und Arbeitskraft den Verein in den letzten Jahren zu dem gemacht haben, was er ist. Jeder einzelne Kontakt zu neuen Helfern und Unterstützern war eine wichtige Etappe in der Geschichte unseres Vereins… und da gab es in den letzten Jahren zum Glück etliche und ich hoffe, da kommen noch eine Menge dazu.

Was war für Dich der schönste / größte Moment der Vereinsgeschichte?

Meinen emotionalsten Moment in der Vereinsgeschichte habe ich mal im Auto erlebt, als ich einige Tage vor der zweiten Charity-Party in Berlin vom Training nach Hause gefahren bin und einen knapp 1,5-minütigen BASKETBALL AID Trailer im Radio gehört habe. Da hatte ich sehr schnell sehr viel Pippi in den Augen, als ich mich erinnert habe, wie und warum die ganze Idee aufgekommen ist und wie sich die ganze Sache in kurzer Zeit entwickelt hat.

Was ist Dein nächster Meilenstein bzw. was sind Deine nächsten Meilensteine?

In den nächsten Wochen und Monaten sind deutschlandweit eine Menge toller BASKETBALL AID – Aktionen geplant, durch die wir wieder ordentlich Spendengelder sammeln wollen. Mein nächster persönlicher und vermutlich auch größter Meilenstein meines Lebens steht im April an, wenn ich hoffentlich Vater eines gesunden Kindes werde.

Was wünscht Du Dir für die Zukunft?

Für den Verein wünsche ich mir, dass wir immer mehr Basketballverrückte finden, die uns weiterhin so toll unterstützen und wir gemeinsam wachsen und zahlreiche Spenden für die Kinderkrebsstationen sammeln können. Des Weiteren wäre es schön, wenn wir es schaffen, dass alle Vereine, Spieler wie Manager für die gute Sache an einem Strang ziehen und wir demnächst die 1.000er-Marke bei den Mitgliedern knacken. Privat freue mich auf die neuen Herausforderungen des Lebens und wünsche mir, dass alle gesund bleiben.

Herzlichen Dank für das Interview!
Und so schaut er aus, der Marco: